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Was ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung?
Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist eine gesetzliche Pflichtversicherung. Um ein Fahrzeug im öffentlichen Verkehr führen zu dürfen, muss sie für jedes angemeldete Fahrzeug abgeschlossen werden.
Die Kfz-Versicherung haftet nur für Schäden, die durch den Versicherungsnehmer mit dem versicherten Fahrzeug verursacht werden. Entstehende Kosten für einen Schadensfall am eigenen PKW trägt der Versicherungsgeber nicht. Die Kfz-Haftpflichtversicherung greift auch, wenn der Fahrer nicht gleichzeitig Halter und / oder Versicherungsnehmer ist.
Folgende Schadensarten werden von einer Kfz-Haftpflichtversicherung abgedeckt:
- Personenschäden (Heilungskosten bei Personenschäden / Renten bei Invalidität)
- Sachschäden (Reparaturen an anderen Fahrzeugen / Objekten
- Vermögensschäden
Die Beitragshöhe der Kfz-Haftpflichtversicherung wird durch unterschiedliche Kriterien ermittelt. Unfallfreies Fahren spiegelt sich in der Schadensfreiheitsklasse wieder, nach welcher sich die Versicherungsprämie richtet. Berechnungsgrundlagen der Prämie sind zum einen der Fahrzeugtyp und die jeweilige Regionalklasse und zum anderen Merkmale wie u.a. das Alter des Versicherungsnehmers, das Fahrzeugalter und die jährliche Fahrleistung.
Die Kfz-Haftpflichtversicherung hat eine aktuelle gesetzliche Mindestdeckungssumme von 2,5 Mio. Euro für Personenschäden und 500.000,- Euro für Sachschäden.
Die Vertraglaufzeit einer Kfz-Haftpflichtversicherung beträgt in der Regel ein Jahr. Stichtag zum Wechsel der Versicherung ist der 30.11. eines jeden Jahres. Sollte dem Versicherungsgeber bis zu diesem Datum keine Kündigung vorliegen, verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weites Jahr.
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